Das deutsche Universitätssystem ist mit fast 2,5 Millionen immatrikulierten Studenten in ungefähr 440 Universitäten und circa 180 Universitätsstädten extrem vielfältig.

Es gibt:
- Universitäten, die auf ein wissenschaftliches und akademisches Arbeiten fokussiert sind
- Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die einen Schwerpunkt auf die praktische Anwendung legen
- Kunst-, Film- und Musikhochschulen

Privat oder öffentlich?
Die meisten deutschen Universitäten sind staatlich finanziert. Neben zahlreichen privaten Universitäten gibt es auch 40 Universitäten, die durch die katholische oder evangelische Kirche finanziert werden.

Studiengebühren?
Die Mehrheit der Studenten in Deutschland studiert an öffentlichen Universitäten. Die meisten Bachelorstudiengänge und viele Masterstudiengänge haben keine Studiengebühren. Man muss lediglich einen Semesterbeitrag (Verwaltungsgebühren) bezahlen, die oftmals auch das Semesterticket beinhalten, mit welchem man in einer bestimmten Region umsonst die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen kann. /mit welchem man in der ganzen Region umsonst reisen kann.
Was die privaten Universitäten betrifft, können höhere Gebühren pro Semester anfallen.

Qualität und Universitätsrankings
Alle Universitäten in Deutschland ermöglichen eine Ausbildung von hoher Qualität. Unabhängige Akkreditierungsagenturen evaluieren die Qualität der Universitäten und der Studiengänge, die sie anbieten. Für weitere Informationen: www.akkreditierungsrat.de
Da es nur geringe Qualitätsunterschiede zwischen den deutschen Universitäten gibt, spielen die Universitätsrankings kaum eine Rolle in Deutschland. Falls Rankings als Bewertungsinstrument dennoch berücksichtigt werden sollen, so empfiehlt sich das CHE University Ranking, da es das umfassendste ist: https://ranking.zeit.de/che/en/